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https://matelma.com/de-de   /    Montag 18. Oktober 2021

Herbstliche Rasenpflege: So übersteht Ihr Rasen den Winter

Der Rasen verdient das ganze Jahr über die beste Pflege, aber eine gute Herbstpflege ist notwendig, um ihn ohne Probleme durch den Winter zu bringen. Der Vorteil eines feuchten Sommers ist, dass die meisten Gräser noch frisch und grün aussehen, anders als in den vergangenen Jahren. An Regen mangelte es absolut nicht! Das heißt aber nicht, dass wir jetzt nichts tun müssen.

Warum eine Herbstpflege?

Im Herbst fallen die Blätter von den Bäumen und können eine Gefahr für den Rasen darstellen. Wenn der Rasen unter einer dicken Laubdecke begraben wird, bekommt er nicht genug Sauerstoff und später im Herbst entstehen gelbe und braune Flecken.

Im Winter ist es für den Rasen noch schwieriger. Es ist extremen Wetterbedingungen ausgesetzt: Schneefall, lange Frostperioden, kalte Nordwinde, schwankende Temperaturen und starker Regen. Bei Minustemperaturen können sich in den Zellen des Grases Eiskristalle bilden, die das Gewebe schädigen können. Bei trockener und kalter Witterung wird den Pflanzen Wasser entzogen, das bei gefrorenem Boden nicht wieder aufgefüllt werden kann. Dadurch leidet der Rasen unter Trockenheitsschäden.

Was kann getan werden?

Geben Sie Ihrem Rasen im Herbst die richtige Pflege, damit er den Winter überstehen kann. Aber was genau sollten wir tun und wann? Wir möchten Ihnen mit den folgenden Tipps helfen... 

  • Fördern Sie das Wurzelwachstum durch Vertikutieren des Rasens. Dadurch wird der Boden gelockert und die von Grasschnitt, Moos und Unkraut gebildete Schilfschicht entfernt. Dadurch erstickt das Gras, kann nicht richtig anwurzeln und Regenwasser und Nährstoffe gelangen nicht zu den Wurzeln. Durch das Vertikutieren des Rasens entstehen schmale Gräben, durch die Luft, Wasser und Nährstoffe wieder in den Boden eindringen können. Wenn Sie im Frühjahr noch nicht vertikutiert haben, sollten Sie dies jetzt im September tun. Sie können den Rasen auch mit Rasenbelüftungssandalen belüften. Das ist auch gut für die Kondition!
  • Beseitigen Sie heruntergefallenes Laub. Der Rasen erhält unter der Laubstreu nicht genügend Licht und ist außerdem ein Nährboden für Schimmelpilze. Sammeln Sie das Laub mit einer Harke oder einem Laubbläser ein. Fein zerkleinertes Laub kann als Kompost oder als Mulchschicht im Beet verwendet werden. Viele Insekten nutzen diese Schicht im Winter gerne als Versteck.
  • Im Herbst wächst das Gras langsamer. Sie brauchen also nicht mehr so intensiv zu mähen wie in den letzten Monaten. Mähen Sie den Rasen, bis die Temperatur unter 15° C fällt. Wenn Sie das letzte Mal mähen, lassen Sie das Gras etwas länger stehen (mähen Sie auf 5-6 cm statt auf 3-4 cm).
  • Sorgen Sie das ganze Jahr über für eine gute Düngung. Tun Sie dies im Frühjahr, im Sommer und ein letztes Mal im September, damit der Rasen die Nährstoffe noch richtig aufnehmen und sich ausreichend stärken kann. Verwenden Sie einen kalium-, magnesium- und eisenhaltigen Langzeitdünger. Dies fördert die Winterhärte. DCM hat zu diesem Zweck einen speziellen Herbstdünger entwickelt, der alle erforderlichen Stoffe enthält.
  • Überprüfen Sie im Herbst auch den PH-Wert. Liegt er unter 6,5, braucht der Rasen Kalk. Magnesium oder Algenkalk sind gute Optionen, um den Boden fruchtbar zu halten und das Wachstum von Moos zu verhindern. Kalk wird am besten ab Oktober, nach der Herbstdüngung, ausgebracht. Denken Sie daran, dass zwischen Düngung und Kalkung mindestens drei Wochen liegen sollten.
  • Kahle Stellen im Rasen können aus verschiedenen Gründen entstehen: spielende Kinder, starker Fußverkehr, anhaltende Trockenheit usw. Sie können auch nach dem Vertikutieren oder Entfernen von Unkraut entstehen. Dann kann eine Nachsaat erforderlich sein. Damit die Grassamen keimen können, ist eine Bodentemperatur von mindestens 10 °C erforderlich. September ist der ideale Monat dafür. Das Wetter ist noch günstig, so dass die grünen Halme genügend Zeit zum Wachsen haben, bevor König Winter zurückkehrt.
  • Schneiden Sie die Graskanten mit einem Kantenschneider, um eine straffe Linie zu erhalten. 
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Autor: Inge